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Der Willebolds-Brunnen

Brunnenbeschreibung

Bei der Planung des Brunnenobjektes beschäftigte sich Herr Josef Wehrle mit der Frage,warum dieser Pilger St. Willebold nach beinahe 800 Jahren in der Gemeinde nie in Vergessenheit geraten ist:

Der Willlebolds-Brunnen
Dieser Wallfahrer aus der Fremde war mit großer Wahrscheinlichkeit kein intellektueller Theologe, kein wortgewaltiger Prediger, sondern, ein aus der Tiefe seines Inneren heraus lebender Mensch.
Mit beiden Füssen auf dem Boden stehend, den Pilgerstab mit der rechten Hand energisch umschlossen, hält seine linke Hand die Muschel, das Zeichen der Pilgerschaft. Seinen Blick nach vorne gerichtet, vermittelt er uns eine zielgerichtete Entschlossenheit, seinem Weg treu zu bleiben.
Die 4 Kirchen, (Berkheim, Illerbachen, Eichenberg und Bonlanden) auf den mehr oder  weniger seetüchtigen Schiffen und dem heraussprudelnden Wasser, ist Sinnbild der lebendigen Kirche. Sie wird von Gottes Geist erfüllten Menschen, für die symbolisch die Pilgerstäbe stehen, zu einer lebendigen Gemeinschaft.
Die 4 Muscheln an den Brunneneinläufen weisen auf die zeitlosen Tugenden des Seligen Willebolds hin.
Die geschlossene Muschel symbolisiert die Weisheit.

Den Geist der Erkenntnis und des Verstandes zeigt uns die aufbrechende Muschel.
Die Muschel, die uns an eine offene Hand erinnert, ist ein Zeichen der Spiritualität, der die Bereitschaft zum Empfang zu Grunde liegt.

Langmut und Geduld wird in der Muschel zum Ausdruck gebracht, in der herausströmendes Wasser über das Innere  derselben in den Brunnen fließt.

Wenn Sie dieses Kunstwerk selbst sehen wollen, kommen Sie doch nach Berkheim, wo der Brunnen vor dem neu  renovierten Pfarrstadel steht. Es lohnt sich  bestimmt.